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Ironman Switzerland 2005
Vorbereitung auf den Ironman: Erlebnisbericht von Stephanie Ledermann

 

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Ironman Switzerland 2005 - ein ErlebnisberichtSteffi Ledermann nahm am Ironman Switzerland vom 17. Juli 2005 teil.

Steffi Ledermann

Rangliste Ironman Switzerland 2005 >>>

F18 - 24 overall
Rang 63 von 156: 12:21.28,9

swim

1:00.51

bike

6:17:34

run

4:58.10

total

12:21.28,9


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Steffi Ledermann erfolgreich am Ironman Switzerland, 17. Juli 2005

Erlebnisbericht einer Unisport-Schwimmerin

Langenthal, 25. Juli 2005

Liebe Schwimmfreunde

Am 17. Juli, pünktlich um 7.00 Uhr war es soweit. Der Startschuss zum Ironman Switzerland 2005 in Zürich fiel.

Rund 1500 Athleten stachen gemeinsam in die Fluten des Zürichsees, um gegen sich und die Zeit anzukämpfen. Ich selber schnappte mir nach längeren Schlägereien und Positionskämpfen ein Paar schnelle Beine, die mich schlussendlich in einer guten Zeit dem Schwimmausstieg entgegenbrachten.

In der Wechselzone läuft es einem dann zum ersten Mal so richtig kalt den Rücken hinunter.

Hunderte von Leuten stehen um die Wechselzone herum, laut ertönt die Stimme des Speakers in die morgendliche Stille hinein. Auf dem Rad sind anschliessend 3 Runden à 60 km zu absolvieren. Die Strecke verläuft dem Seebecken entlang Richtung Meilen, wo es einen verhältnismässig happigen Aufstieg (Gibisnüd) zu bewältigen gibt. Hat man den zweiten, etwas weniger steilen Aufstieg zur Forch hinauf überstanden, fährt man in einer atemberaubenden Abfahrt hinunter nach Küsnacht, von wo aus es dann wieder Richtung Zürich geht.

Auf der anderen Seebeckenseite wartet dann noch der berühmte Heart-Break-Hill, den man spätestens beim dritten Mal zu verfluchen weiss…

Doch dank den vielen Zuschauern, die wie bei der Königsetappe der Tour-de-France auf der Strasse eine enge Gasse bilden, befördern dich auch die müdesten Beine scheinbar ohne Probleme den letzten Stich hinauf. Der anschliessende Marathon verläuft in insgesamt 4 Runden dem Seebecken entlang, so dass die ganze Strecke gesäumt ist von jubelnden Zuschauern und Fans.

Ich selbst war froh, als ich nach 180 km Radfahren und knapp 7,25 Stunden endlich die Laufschuhe anziehen konnte.

Es schien, als läge heute eine für mich sensationelle Zeit in Aussicht. Auch den 21. Laufkilometer passierte ich in einer akzeptablen Zeit von 2h10.

Doch bald musste ich erkennen, dass auch auf den letzten Kilometern eines Ironmans sehr viel passieren kann.

So stellten sich bei mir Krämpfe in den Beinen ein, welche ich nur mit Hilfe etlicher Walking-Einheiten einigermassen im Griff behalten konnte. In solchen Momenten verläuft die Zeit dann scheinbar im Flug, vor allem deshalb, weil ich seit Marathonbeginn die Aufholjagd auf die Zweitplatzierte meiner Kategorie (F18) begonnen hatte.

Schlussendlich reichte es dann auf den 63. Gesamtrang und den 3. Kategorierang, womit ich dennoch sehr zufrieden war.

Herzliche Grüsse Steffi Ledermann


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Comments: Jürg und Sandra Baumeister-Zarro