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Inferno Triathlon 23. August 2008
Thun - Oberhofen - Grindelwald - Stechelberg - Mürren

Triathlon Team Konolfingen am Inferno Team Trophy
Erlebnisbericht der Schwimmerin Evelyne Hofer

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In der Ferne sieht man gut beleuchtet das Schloss Oberhofen, das wir als Ziel anpeilen sollen. Nur Bojen kann ich keine so recht ausmachen. . .

Evelyne Hofer als Team-Schwimmerin am Inferno Triathlon 2008Team-Schwimmerin Evelyne Hofer übernimmt die
3.1 km lange Schwimmstrecke von Thun nach Oberhofen

Triathlon Team Konolfingen
Team Nr. 667 am Inferno Team Trophy 2008

Schwimmen: Evelyne Hofer
Road Biking: Markus Bigler
Mountain Biking: Jürg Rüegsegger
Laufen: Susanne Meier

Offizielle Rangliste Inferno Team Trophy
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Inferno Triathlon 2008: Thunersee Inferno Triathlon 2008: Thunersee Inferno Triathlon 2008: Thunersee

Als unser Radfahrer die Wechselzone verlässt, stoppt unsere Zeit bei 58 Minuten. Super! Dieses Mal hat's geklappt und ich habe mein Ziel erreicht!

Inferno Triathlon 2008: Schloss OberhofenSamstag, 23. August 2008

Jetzt stehe ich also bereits zum zweiten Mal am Start des Inferno Triathlons. Wie schon im letzten Jahr bestreite ich das Rennen in einem Team.

Die Stimmung am Ufer des Thunersees ist ruhig und friedlich und ich freue mich auf das bevorstehende Rennen. Wider erwarten spielt auch das Wetter besser mit als vorhergesagt und der See liegt ruhig vor mir. In der Ferne sieht man gut beleuchtet das Schloss Oberhofen, das wir als Ziel anpeilen sollen. Nur Bojen kann ich keine so recht ausmachen, aber ich werde ja sowieso nicht in der ersten Reihe davon schwimmen und kann mich sicher gut an den anderen Sportlerinnen und Sportlern orientieren.

Nach einer kurzen Einschwimmphase im Sprungbecken, begebe ich mich bald einmal in den Startbereich, wo ich noch kurz ein paar Worte mit Sandra wechseln kann, bevor wir uns ins 17° kalte Wasser begeben.

Nachdem ich letztes Jahr gute Erfahrungen gemacht habe, mich eher rechts und ziemlich vorne einzureihen, habe ich auch dieses Mal genau das gleiche vor.

Aber irgendwie gelingt es mir nicht so ganz und als schon kurz darauf der Startschuss ertönt, befinde ich mich mitten im Gedränge.

Das fängt ja gut an! So habe ich es mir bestimmt nicht vorgestellt! Zum Glück gelingt es mir nach ein paar Minuten, aus dem Gröbsten heraus zu kommen und ich finde bald einmal meinen Rhythmus.

Inferno Triathlon 2008: Stimmung vor dem Schwimmstart im Strandbad ThunWerde ich es wohl dieses Jahr schaffen, die mir wieder selbst aufgebrummte Zeitlimite von unter einer Stunde einzuhalten? Letztes Jahr reichte es ja knapp nicht, und eigentlich fühle ich mich jetzt auch nicht unbedingt fitter... Mal sehen; vielleicht erwische ich dafür eine optimalere Linie. Vor allem aber bin ich dieses Jahr mental vorbereitet, nach dem Ausstieg in Oberhofen noch bis in die Wechselzone hinauf rennen zu müssen. Das hat mir letztes Jahr nämlich arg zugesetzt.

Das Schwimmen verläuft gut, ich fühle mich wohl, nur das Ausmachen der (sehr wenigen) Bojen finde ich anstrengend und ermüdend. Während der meisten Zeit des Rennens schwimme ich in einer Gruppe „Gelbköpfe“. Das sind die Einzelkämpfer mit gelben Badekappen.

Und manchmal wird es sogar im grossen Thunersee eng . . . Als das Ziel merklich näher rückt, versuche ich, mein Tempo noch etwas zu steigern, was auch gelingt. Jedenfalls kann ich ein paar gelbe Köpfe auf den letzten Metern noch abhängen.

Eigentlich wären mir die rot bekappten Teamschwimmer ja lieber gewesen, denn das hätte bedeutet, dass ich ein paar Ränge gut gemacht hätte . . .

Inferno Triathlon 2008: Schwimmstart in Strandbad ThumDer Anstieg in die Wechselzone gelingt mir dieses Mal um einiges besser, und wenigstens da überhole ich noch eine Teamschwimmerin. Angefeuert von den vielen Zuschauern spute ich in die Wechselzone, wo mir unser Radfahrer eilig das Zeitmessband abnimmt und davon rennt.

Als er die Wechselzone verlässt, stoppt unsere Zeit bei 58 Minuten. Super! Dieses Mal hat's geklappt und ich habe mein Ziel erreicht!

Ein kleiner „Schock“ lässt aber nicht lange auf sich warten.

Meine Teamkollegen überbringen mir doch tatsächlich die unerfreuliche Nachricht, dass sie meine Tasche mit all meinen warmen, trockenen Kleidern in Thun im Auto vergessen haben...

Inferno Triathlon 2008: OberhofenErst denke ich ja noch an einen Witz, aber ihre schuldbewussten Gesichtern lehren mich schnell eines Bessern. Somit folgt gleich, ohne grosse Verschnaufpause, ein weiterer Spurt auf's Schiff, das Oberhofen in ein paar Minuten in Richtung Thun verlassen wird. Ich habe nämlich absolut kein Bedürfnis, noch eine Stunde länger im nassen Neopren herum zu stehen, bis wieder ein Schiff nach Thun abfahren wird, obwohl ich sehr gerne die nachkommenden Schwimmerinnen und Schwimmern beim Aussteigen beobachten und anfeuern würde.

Das weitere Rennen verläuft für unser Team äusserst positiv. Alle sind sie motiviert und geben ihr Bestes, was uns am Ende den guten 26. Schlussrang einbringt. Wir haben alle einen tollen Tag erlebt und denken bereits an eine erneute Teilnahme im nächsten Jahr... ;-)

Evelyne Hofer


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Comments: Jürg und Sandra Baumeister-Zarro