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11. Aqua-Fit Greifensee - Durchquerung

Von Maur nach Niederuster am Greifensee, 1.3 km am 19. August 2006
Ein Erlebnisbericht von Carmen Läubli

Carmen Läubli im Training Deep Water RunningDeep Water Running im See

Carmen Läubli berichtet über ihre Erfahrung an der 11. Aqua-Fit Greifensee - Durchquerung

Plan Greifensee: Maur - Niederuster, 1.3 km

 

Carmen Läubli nimmt an der 11. Greifensee-Durchquerung teilBern, den 22. August 2006

Deep Water Running im See

Nach einer verregneten Woche präsentierte sich der Greifensee letzten Samstag 19. August 2006 von der besten Seite.

Strahlender Sonnenschein, Windstille und eine sensationelle Wassertemperatur von 21,8°C liessen nichts zu wünschen übrig.

Idylle am Greifensee Greifensee mit Blick auf die Glarneralpen

 

 

 

 

Carmen Läubli im Training Deep Water RunningDas erste Mal nahm ich an diesem Anlass teil und war überwältigt von der Menschenmasse, die nach Niederuster pilgerte.

Rund 3000 Menschen sollen es gewesen sein, die sich per Schiff oder Bus zum Start nach Maur begaben. Eingeteilt in 10 Gruppen, jeweils gekennzeichnet mit einer anderen Sonnenhutfarbe, marschierten wir vom Schiffssteg Maur zur Badi, wo es nach einem Warm-Up sogar eine halbe Stunde früher als geplant losging.

Mit dem blauen Hut gehörte ich der ersten Gruppe an und durfte somit zuerst die 1,3 km lange Strecke in Angriff nehmen. Da es ein reiner Plausch-Anlass ist, wurde leider keine Zeit gemessen, also erfragte ich die Startzeit bei einem Begleitboot. Gemäss den taktischen Anweisungen von Sandra begab ich mich sogleich in Front und begann in einer kleinen Gruppe in Richtung erste Boje zu joggen.

Zuerst wollten und wollten die Bäume im Rücken nicht kleiner werden, doch lieferte ich mir bis zur ersten Boje ein kleines Duell mit einem älteren Herrn, den ich schliesslich abzuhängen vermochte.

Event Aquafit im GreifenseeSomit gelangte ich als erste zur ersten Boje, doch hörte ich schon länger hinter mir das ausgelassene Kreischen und Geschnatter von acht halbwüchsigen Mädchen. Rasant, dabei „Alli mini Äntli“ in zehn Versionen singend, näherten sie sich mir, allerdings eher in einer „Enten-Schwimmart“ als durch das Wasser joggend. Ich liess mich davon nicht beeindrucken und rannte mit hoher Intensität weiter.

Nun ging’s plötzlich wie von selber: Kräftig mit Einsatz des ganzen Fusses und der Unterarme steuerte ich auf die zweite Boje zu.

Ansporn waren zudem eine Gruppe von Frauen hinter mir sowie die Girls vor mir.

Kurz vor der dritten und letzten Boje schien es mir als würde ich auf der Stelle gehen: Die Arme waren müde und ziemlich ausser Puste war ich auch.

Ich konzentrierte mich auf das regelmässige Ausatmen, auf die Fussarbeit sowie auf das Fertigbewegen der Beine, und plötzlich lief es sich wieder fast wie von selber. Ungefähr 100 Meter vor dem Ziel überholte mich eine weitere „schwimmende Aquafitlerin“.

Viele, viele bunte Smarties ...Ich erreichte nach 50 Minuten Deep Water Running glücklich und müde, aber mit der Gewissheit, dass ich alles gegeben hatte, das Ziel.

Dort warteten verschiedene Werbestände mit Rivella, einer Massage oder Erinnerungsfotos auf die Finisher. Der Blick zurück über den Greifensee auf die nachfolgenden Gruppen war beeindruckend, denn zu erkennen war ein Meer von verschiedenfarbigen Sonnenhüten, die mich an schwimmende Smarties erinnerten.

Carmen Läubli


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Comments: Jürg und Sandra Baumeister-Zarro