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Bieler-Lauftage 2006
100-km-Lauf zusammen mit Simon Baumgartner

 

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Vom Schwimmtraining in der Gruppe zur Einsamkeit eines Langstreckenläufers

Der Schwimmer Simon Baumgartner hat den 100-km-Lauf von Biel mit Bravour bestanden.Am 9. Juni 2006 wurde der 100-km-Lauf um 22.00 Uhr gestartet. Simon Baumgartner nimmt das erste Mal am 100-km-Lauf von Biel teil.

Simon Baumgartner im Training Schwimmen und Wasserfitness
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Die Einsamkeit des Langstreckenläufers von Alan SillitoeSimon Baumgartner - mit Jahrgang 1984 der Jüngste in den vordersten Rängen - erreicht das Ziel in einer hervorragenden Zeit unter 10 Stunden als 135. von 1229 Klassierten!

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Alan Sillitoe: The Loneliness of the Long-Distance Runner (1959) >>>

Diogenes Taschenbücher, ISBN: 3-257-20413-2,
Übersetzt von: Günther Klotz

"Flip-flap, flip-flap, klop-trott, klop-trott, knirsch-slip, knirsch-slip, wieder quer über ein breites Feld in rhythmischem Lauf auf meine mühelose Windhundart, wobei mir klar war, dass ich das Rennen gewonnen hatte, wenn ich wollte, und ich hätt noch zehn oder fünfzehn oder zwanzig Meilen weiterlaufen können, wenn es sein musste, und wär nach dem Endspurt tot umgefallen, ... " (Seite 56)

Freitag, 9. Juni 2006

Simon Baumgartner am 100-km-Lauf von Biel zusammen mit seinem Bruder und Coach Michael BaumgartnerEs ist so weit: 100-km-Lauf Biel Bienne vier Wochen nach dem GP von Bern, werde ich die 100 km von Biel absolvieren oder es zumindest versuchen. Am frühen Abend gehe ich wie abgemacht zu meinem Bruder Michael nach Bellach. Bieler-Lauftage, Journées de Course Bienne Er wird mich die Nacht als Coach mit dem Velo begleiten und mir dieses Unterfangen erleichtern, wenn nicht sogar erst ermöglichen.

Simon Baumgartner am 100-km-Lauf von Biel zusammen mit seinem Bruder und Coach Michael BaumgartnerBruder und Coach Michael mit Velo, Handy und Stirnlampe

Von Bellach machen wir uns gemeinsam um 20.30 Uhr auf nach Biel, wo wir noch die Startnummer abholen und die Lizenz für das Velo lösen müssen. Leider sind in der Nähe des Eisstadions die Parkplätze alle besetzt und wir müssen grossräumig ausweichen um etwa 10 Gehminuten entfernt das Auto parkieren zu können. Um keine Zeit zu verlieren, ziehen wir uns auch gleich dort um. Im Startbereich angekommen, macht sich der Velotross der Begleiter schon auf den Weg.

Stadt BielDie ersten 20 km muss jeder Läufer die Strecke alleine absolvieren. Der Grund dazu ist auch einleuchtend: Durch die Stadt von Biel und angesichts des noch dicht gedrängten Feldes wären zusätzliche Velos nicht vorstellbar.

Bieler-Lauftage: Start am 100-km-Lauf
1425 Läufer und Läuferinnen (1229 Männer und 196 Frauen) wagen die Herausforderung in die lange Einsamkeit auf dem 48. Langstreckenlauf von Biel.

Noch 10 Minuten bis zum Start: Michu und ich verabschieden uns. Wir werden uns hoffentlich in Lyss wieder sehen. Es ist 22.00 Uhr und der Startschuss fällt. Der ganze Tross setzt sich langsam in Bewegung. Ein bunt gemischter Haufen jeglicher Couleur, jeglichen Alters und jeglicher Aufmachung. Ich muss sogleich aufpassen, dass ich nicht zu schnell ins Rennen steige. Dies ist aber gar nicht so einfach. Mehrstündige Belastungen erfordern ein geschicktes Dosieren.

Bieler-Lauftage: Start-Stimmung am 100-km-Lauf in BielSchon vor dem Rennen hatte ich mir die Strecke in zwei Teile eingeteilt. Die ersten 5 Stunden möchte ich 60 km weit laufen (12 km/h) danach noch 10 km/h. Dies erscheint mir machbar. Ob ich es werde halten können?

Simon Baumgartner mit der Nummer 125 am 100-km-Lauf von BielIn Biel ist die Stimmung grossartig. Viele Leute säumen den Strassenrand, klatschen, jubeln, feuern an… Auch das Wetter ist sehr angenehm. Zwar steht uns eine relativ kühle Nacht bevor, doch zunächst kann ich noch in ärmellosem Shirt laufen. Ausserhalb führt die Strecke über einen Feldweg der unsagbar lange scheint. Es wird auch ruhig, da ausser uns Athleten niemand mehr da ist.

Ich schliesse mich einer Gruppe mit drei Deutschen an. Vom Tempo her laufen sie etwa das, was ich laufen sollte. Trotzdem liebäugle ich damit, sie zu überholen, doch mein Kopf und der Blick auf die Uhr mit Geschwindigkeitsangabe und Pulsmesser sagen mir, dass es hirnrissig wäre.

Leider machen sich bei mir nun erste Magen-Darm- Probleme bemerkbar, was sich schon vor dem Start ein wenig angekündigt hatte. Also muss ich die Gruppe ziehen lassen und schnell „ austreten“. Viel Abhilfe schafft es mir aber nicht, und die Tatsache, dass ich Durchfall habe, lässt mich auf weitere ungewünschte Zwischenstopps schliessen.

Simon Baumgartner am 100-km-Lauf von Biel zusammen mit seinem Bruder und Coach Michael BaumgartnerEndlich in Lyss angekommen, erspäht mich sogleich mein Bruder, der dort auf mich gewartet hatte und mich nun auf der Strecke begleiten wird. Ich bin froh, dass ich nun Michu neben mir zur Seite habe.

Nicht nur der psychischen und moralischen Unterstützung wegen, sondern auch wegen der Getränke — Long Energy von Isostar, welches einfach ein Zaubergetränk für Langausdauer ist — und anderen nützlichen Utensilien, die er mit sich führt.

Nach dem Passieren der 25 km Marke liegen noch drei Viertel vor uns, oder bereits ein Viertel hinter uns.

Ich mache mir zwar nicht grosse Gedanken über das noch Bevorstehende, weiss aber genau, dass der harte Teil noch kommen wird. Ein oder zwei weitere Male mache ich unplanmässige Abstecher in den Wald, welche mir aber jeweils ein wenig Linderung verschaffen.

Landschaft am 100-km-Lauf von Biel: GrossaffolternLandschaft am 100-km-Lauf von Biel: Oberramsern Zwischen Grossaffoltern und Oberramsern breche ich mit dem Tempo ein. Die angestrebten 12 km/h halte ich nicht mehr. Vermehrt passieren andere Läufer und ich beginne auch langsam zu frieren. Deshalb ziehe ich den Windstopper an, damit ich nicht zu stark abkühle. Zwar bin ich immer noch mit Puls ca. 130 unterwegs, doch Tendenz sinkend.

Die Unterhaltung mit meinem Bruder geht meinerseits zurück. Ich quittiere sein Gespräch mit vielen „ Ja’s“, ohne aber richtig zuzuhören, denn ich komme zum ersten Mal in die „kritische“ Phase.

Simon Baumgartner mit der Nummer 125 am 100-km-Lauf von BielJene Phase, die auch bei Marathons ab Kilometer 30 mehr oder minder auftreten kann. Die Beine beginnen langsam zu schmerzen, der Kopf wird etwas taub und das erste Mal bereue ich es für einen Moment, dass ich mich auf ein solches Abenteuer eingelassen habe. Das warme Bett zu Hause wäre um ein Vielfaches angenehmer als das Rennen. Mein Blick ist auf den Boden geneigt. Ich muss jetzt einfach die Beine am Laufen halten.

Etwas später geht es mir wieder etwas besser. Zwar sind die Beine nun definitiv nicht mehr frisch, die Blase am linken Fuss deutlich spürbar, aber immerhin fühle ich mich wieder besser.

Landschaft am 100-km-Lauf von Biel: JegenstorfIch weiss, dass wir bald nach Jegenstorf (ca. Kilometer 50) kommen, wo unser Vater auf uns warten wird.

Simon Baumgartner am 100-km-Lauf von Biel zusammen mit seinem Vater und Supporter in JegenstorfBeim Verpflegungsposten steht er und feuert Läufer an. Es ist schon sehr schön und nicht selbstverständlich, dass er sich die Mühe macht, um 2.30 Uhr in der Nacht den Wegrand zu säumen und insbesondere mich zu unterstützen. Es freut mich wirklich sehr und motiviert zusätzlich.

Nach ca. 5 Minuten verabschiede ich mich, denn ich merke, dass das Herumstehen fast noch schlimmer ist als das Laufen.

Simon Baumgartner am 100-km-Lauf von Biel bei einer ZwischenverpflegungIn Kirchberg (km 55) ist ein letzter Verpflegungsposten, bevor ich dann die nächsten 10 km alleine zurücklegen muss. Die Velos hätten auf dem Emmendamm zwischen Kirchberg und Gerlafingen keinen Platz.

Bevor wir uns an der Verzweigung trennen, fragt mein Bruder mich noch, ob ich für die nächsten 10 km seine Stirnlampe wolle. Ich verneine, werde es aber schon bald bereuen.

Irgendwie kommt trotz des schlechten Weges und der Dunkelheit Kraft in mich zurück. Ich fühle mich wieder erstaunlich gut und schlage ein höheres Tempo an als noch zuvor.

Die wenigen Läufer vor mir überhole ich allesamt, so dass ich bald ganz alleine auf weiter Flur bin.

Doch leider fehlt mir jetzt jegliches Licht.

Der in Läuferkreisen sehr berüchtigte Emmendamm wird in Läuferkreisen Ho-Tschi-Min-Pfad genannt.

Joseph Wright of Derby A Moonlit Lake by a Castle

Dem Damm entlang geht es teilweise ganz im Wald, so dass nur von Zeit zu Zeit der helle Mondschein etwas Licht bringt. Hinzu kommt, dass der Weg stellenweise sehr schlecht ist. Seien es nun die losen Steine, die Wurzeln der Bäume oder die tief hängenden Äste. Manchmal muss ich mich ducken, damit mir die Zweige nicht in das Gesicht schlagen. Zwar kann ich über die ganze Strecke Stürze vermeiden, das eine oder andere Mal aber stolpere ich schon.

Zum einen geniesse ich die einmalige Stille und die vereinzelten Stimmen des Waldes und der Natur, andererseits fluche ich von Zeit zu Zeit – und dies nicht nur innerlich.

Ich rege mich gewaltig über den endlos langen Weg auf. Eine Stirnlampe hätte schon gewaltige Vorteile gebracht, zumal ich einigermassen flott unterwegs bin. Da ich aber vorsichtig sein muss, damit ich nicht falle, ist mein Schritt etwas unsicher und dadurch sicher auch langsamer als potenziell möglich wäre.

Der Schwimmer Simon Baumgartner hat den 100km-Lauf in Biel mit Bravour bestanden.Auf dieser Strecke werde ich mir aber auch sicher, dass ich den Lauf erfolgreich werde beenden können, das Gefühl sagt es mir!

Endlich ist ein Verpflegungsposten in Sicht. Ich hoffe, dass der Damm nun zu Ende ist, stelle aber bald ernüchtert fest, dass es noch weitere 5 km geht, bis dann auch Michu wieder zu mir stossen wird.

Endlich ist der Ho-Tschi-Min-Pfad geschafft!! In der Nähe von Gerlafingen treffen wir uns wieder. Ich bin fast ein wenig übermotiviert und möchte das Tempo verschärfen. Michu mahnt mich aber, nicht alle Energie schon jetzt zu verpulvern, denn immerhin liegen noch 35 km vor uns. Meine Stimmung ist nun wirklich gut und ich überhole vereinzelt Läufer, was natürlich zusätzlich motiviert. Auch die Tatsache, dass ich ein oder zwei weitere Male die Büsche aufsuchen muss, tut meiner Zuversicht keinen Abbruch.

Simon Baumgartner mit der Nummer 125 am 100-km-Lauf von BielAb Kilometer 70 wird es nun wieder etwas schwieriger. Zwei neue Blasen haben sich am kleinen Zehen gebildet. Aber auch die Beine schmerzen wieder höllisch.

Caspar David Friedrich Midday, 1820-25

Hinzu kommen vereinzelt Knieschmerzen – einzelne schockartige Stiche. Ich nehme deshalb auch wacker Magnesium zu mir. Zu meinem Erstaunen stelle ich aber fest, dass ich bis anhin noch keine Muskelkrämpfe hatte.

Es ist jetzt etwas um halb fünf und die Natur erwacht langsam. Die Vögel pfeifen, aber bevor die Sonne aufgeht, wird es noch einmal so richtig frisch. Noch etwa dreieinhalb Stunden werde ich unterwegs sein, wenn ich mit einem Stundenmittel von 10 km weiterlaufen kann. Zeitgleich mit dem Verschwinden der Dunkelheit gehen am Rennvelo meines Bruders die Lampen aus.

Die langen, langsamen Stunden haben nun auch bei Michu Spuren hinterlassen. Plötzlich nickt er auf dem Velo ein, kann aber glücklicherweise einen Sturz durch einen Schwenker vermeiden.

In Arch ist die letzte Verpflegung, bevor es dann entlang der Aare nach Büren geht. Zwar machen wir erneut – wie schon an all den vorangegangenen Verpflegungsposten – einen Halt, um noch einmal ein bisschen Energie zu tanken. Langsam steigt auch die Sonne empor und wärmt allmählich. Zum Glück, denke ich mir, wird das Ganze bald vorbei sein. Ich möchte die Strecke nicht bei brütender Hitze absolvieren, wie es wohl noch vielen Läufern auf der Strecke bevorstehen wird.

Simon Baumgartner mit der Nummer 125 am 100-km-Lauf von BielDer Schotterweg entlang der Aare ist mühsam. Erneut geht es mir ähnlich wie bei ca. Kilometer 30, allerdings sind die Schmerzen in den Beinen um ein Vielfaches grösser. Hinzu kommt, dass ich nun von zahlreichen Läufern überholt werde, was an meiner Motivation zerrt. Die motivierenden Worte meines Bruders und der eigene Wille bringen mich aber irgendwie doch noch vorwärts. Mittlerweile ziehe ich den Windstopper aus, den ich über die ganze Nacht getragen hatte. Die Sonne scheint stark genug um mich zu wärmen.

Der Schwimmer Simon Baumgartner hat den 100km-Lauf in Biel mit Bravour bestanden.Die Strecke dem Fluss entlang ist monoton und wirkt endlos lang. Wann kommt der nächste Verpflegungsposten? Wann die nächste Distanztafel? Nichts sehnlicher als die 90 km Marke wünsche ich mir jetzt, denn die Beine laufen nur noch, weil der Kopf sagt, dass sie laufen müssen.

In Büren spielt trotz der frühen, aber schönen Morgenstunde bereits eine Gruppe Strassenmusik, und auch sonst haben sich in der Nähe des Verpflegungspostens vereinzelt Leute eingefunden. Motivierende Worte und Gratulationen tun einem in solchen Situationen sehr gut, egal aus welchem Munde sie kommen.

Die 90 km Marke passiere ich etwas nach 06.30. Es müsste also reichen, um am Ende eine Neun in der Laufzeit zu haben. Zwar ist es wirklich nicht mehr ein Genuss zu laufen, sondern eher eine Schinderei. Aber schliesslich ist es freiwillig und demnach auch in Ordnung so.

Simon Baumgartner mit der Nummer 125 am 100-km-Lauf von Biel bei Marke km 95Vor Kilometer 95 befindet sich ein letzter Verpflegungsposten. Erneutes Anhalten und ein letzter Drink, denn ich werde noch etwas mehr als eine halbe Stunde unterwegs sein.

Aber das Stoppen ist je länger desto mehr eine Mühsal, da ich danach kaum noch in Bewegung komme, oder zumindest nur sehr langsam. Wie eine Lokomotive, die an einem zu schwachen Stromnetz angeschlossen ist, kommt mir mein „ Anfahren“ vor.

Die letzten Kilometer führen auf einem Schotterweg oberhalb der Autobahn und Eisenbahnlinie in Richtung Biel. Jeder Meter, der mir bis zur Zielankunft noch fehlt, muss buchstäblich erkämpft werden. Wieder und wieder werde ich überholt, und das trübt meine Laune.

Simon Baumgartner mit der Nummer 125 am 100-km-Lauf von Biel bei Marke km 99Klar werde ich es bald geschafft haben, aber dennoch ist es mir ein Rätsel, warum die letzten Kilometer noch derart hart sind.

Eigentlich müsste ich doch allmählich in die Phase kommen, wo die letzten Reserven noch eine Steigerung (Schlussspurt würde man für Kurzdistanz sagen) erlauben sollten! Ich zähle nicht die Kilometer, die ich bereits hinter mir habe, sondern noch diejenigen, die vor mir liegen, auch wenn es vielleicht noch knapp deren drei sind.

Simon Baumgartner mit der Nummer 125 am 100-km-Lauf von BielErst als ich die Eishalle erblicke und weiss, dass dort das Ziel ist, geht es noch einmal aufwärts. Nach dem Passieren der letzten Kilometermarke, fühlt sich mein Körper leichter an, und auch die Füsse gehen fast wie von alleine schneller.Simon Baumgartner mit der Nummer 125 am 100-km-Lauf von Biel läuft ins Ziel ein. Im Zielbereich kann man nun die Musik hören und das Klatschen von Zuschauern. Das reicht, damit mein Körper die letzten biologischen Notreserven freimacht und ich einen „ Sprint“ anziehen kann. In diesen Augenblicken spüre ich die Beine nicht mehr. Mein Geist startet den Glücksmodus und auch die Beine werden dabei von letzterem betrieben.

Bei 9 h 50 min 33 sec überqueren mein Bruder und ich die Ziellinie. Es ist Samstag, 10. Juni 2006, kurz vor acht…

Simon Baumgartner

 

Simon Baumgartner mit der Nummer 125 am 100-km-Lauf von Biel Simon Baumgartner mit der Nummer 125 am 100-km-Lauf von Biel Simon Baumgartner mit der Nummer 125 am 100-km-Lauf von Biel


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Comments: Jürg und Sandra Baumeister-Zarro